Das älteste, bekannte Foto des Arnstorfer Faschings aus dem Jahre 1926

 
Woher kommt eigentlich der Name LOAMDUPFA, aus dem sich der Arnstorfer Faschingsgruss "Ein dreifaches Arnstorfer Loam-Dupf-Dupf" ableitet, her.
Es gibt da eine alte Sage...
 
   

Die aktuelle Geschichte des Faschings in Arnstorf begann 1971, als sich ein paar Leute zusammentaten, um den Fasching ins Leben zu rufen. Es wurde Geld gesammelt, und somit war eine Grundlage vorhanden, ein Faschingstreiben auf dem Marktplatz aufzuziehen. Es wurden Buden und die legendäre Strassenbahn gebaut. Ein paar Musiker taten sich zusammen um beim Faschingsanbau und am Faschingsdienstag für Stimmung zu sorgen. Später wurde daraus die Arnstorfer Blaskapelle.

Aber da fehlte noch etwas: Ein Präsident!

Und dieser wurde schnell gefunden. Es war Franz Kampfl, der die Aufgabe des "Präses" übernahm. Ihm folgten im Amt: Klaus Otteneder, Lorenz Sschadhauser, Helmut Weileder, Anton Gassner und Kurt Pröckl.

Einen Knick erhielt der Fasching 1988, als die "Alten Hasen" meinten: "Jetzt sind mal die Jungen an der Reihe!" In diesem Jahr fand kein Fasching statt. Im Jahr darauf traten dann die Jungen in Aktion. Man traf sich am 11.11., um einen Präsidenten zu wählen. Und dieser war Rainer Kampfl. Der Fasching war unter der Mithilfe seiner Vorgänger und vielen anderen wieder zum Leben erweckt worden. Dieser neue Aufschwung wurde von der Bevölkerung mit Begeisterung aufgenommen.

Nach der Amtszeit von Reiner Kampfl wurde erstmalig eine Frau als Präsidentin gewählt:
Petra Roth.

In diesem Jahr spielte allerdings das Wetter verrückt. Wegen des starken Sturms konnte nur der Zeltbetrieb stattfinden. Aber die Stimmung der Besucher wurde dadurch nicht getrübt.

Die nächsten Präsidenten wurden Herbert Stadler, bekannt als "High life" und anschliessend sein Bruder Walter Stadler. Diesen beiden folgte  Stefan Peuchert. Während seiner Amtszeit wurden die Faschingsfreunde ein eingetragener Verein.

Ein Hilferuf an alle erging 1995, sich an der 2. Sitzung zu beteiligen, um einen neuen Präse zu finden. Und es half. Unter Beteiligung vieler Mitglieder stellte sich Petra Frank für das Amt zur Verfügung. Zur Vizepräsidentin wurde Maritta Busler gewählt. Das Narrenzepter lag nun in Frauenhand und der Fasching war somit gerettet.
Beide wurden in ihren Ämtern für die Saison 96/97 erneut bestätigt.

Ihnen folgte im Amt an der Spitze der Arnstorfer Loamdupfa Eicher Martin, besser bekannt als "Gaga", der von seiner Vorgängerin als Vizepräse noch tatkräftig unterstützt wurde.

Anschliessend kamen wieder neue Gesichter ins Spiel. Präsident Huber Bernhard und sein Vize Bachhuber Josef, die diese Ämter vier Jahre gemeinsam inne hatten.

Zur Faschingssaison 2003 wurde dann zum ersten Mal auch eine eigene Showtanzgruppe ins Leben gerufen. Diese steht unter der Leitung von Karin Gratz und Tanja Bartlsperger.

Da auch die Faschingsfreunde mit der Zeit gehen müssen gibt es ab der Saison 2004 den traditionellen Loamdupfa-Ball in der bisherigen Form nicht mehr. Dieser wurde abgelöst durch eine Loamdupfa-Party die natürlich wie bisher im Mautner-Saal in Hainberg stattfindet. Ausserdem findet dieser nicht am Faschingssamstag (also dem Samstag vor dem Faschingsdienstag) statt, sondern bereits eine Woche früher. Da Bernhard Huber nicht mehr für das Amt des Präsidenten kandidieren wollte übernahm Franz-Xaver "Zwurl" Eicher das Zepter. Als Unterstützung steht ihm Josef Bachhuber zur Seite.

Seit 2004 veranstalten die Loamdupfa ein Weinfest mit Winzern aus der Partnergemeinde Arnsdorf in der Wachau.

Ab der Faschingssaison 2005/2006 unterstützt unseren Präsidenten Franz-Xaver Eicher nun ein neuer Vize. Dieses Amt übernimmt Michael "Much" Hofbauer.

Die Saison 07/08 startet mit einem Führungswechsel in der Vorstandschaft. Franz-Xaver Eicher übergibt nach 4-jähriger Amtszeit als Präse sein Zepter an den bisherigen Vize Michael Hofbauer.
Als zweiter Präse wird er von Regina Kettl unterstützt."